Biografien

Schmid- Ehmen, Kurt

* 23.10.1901 in Torgau
† 15.07.1968 in Starnberg
Bildhauer.

Schmid- Ehmen wurde am 23. Oktober 1901 in Torgau (Elbe) geboren und legte 1918 nach dem Besuch des Gymnasiums in Bitterfeld sein Abitur ab. Im gleichen Jahr tritt er in die Bildhauerklasse von Prof. Adolf Lehnert an der Akademie für grafische Künste und Steinbildhauerei in Leipzig ein. Von 1921 bis 1924 absolviert er eine Lehre als Steinmetz und Steinbildhauer in Weimar und beginnt 1925 ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München. Er wird dort Meisterschüler von Bernhard Bleeker und schließt 1931 das Studium ab. Bereits 1928 erhält er den Akademiepreis zum Thema „Arbeit“, 1929 eine Belobigung zum Thema „Sport“. In diesen Jahren erfolgen die ersten Ankäufe von Portraits durch die Städte München und Aachen. Im Jahre 1933 fertigt er für die Nationalsozialistische Partei aus Anlass des 10. Jahrestages des Hitlerputsches 1923 in München das „Mahnmal des 9. November 1923“ für die Feldherrnhalle. In der Zeit von 1934 bis 1944 waren seine Bronzearbeiten auch auf allen Großen Deutschen Kunstausstellungen zu sehen. Von 1935 bis 1937 fanden Ausstellungen seiner Werke in Polen, Italien, Jugoslawien, Frankreich, Österreich und in Deutschland in München, Nürnberg, Halle und Berlin statt. Im Jahre 1937 erhält er auch den „Grande Prix“ der Französischen Republik im Rahmen der Pariser Weltausstellung. 1939 ist er an der Innenausstattung der Neuen Reichskanzlei beteiligt. Von 1948 bis 1968 hat Schmid- Ehmen eine rege Schaffensperiode, in der Portraits, Grabmäler und figürlicher Werke an seinem neuen Wohnort Starnberg, Oberbayern, entstehen. So entsteht 1962 die Auftragsarbeit für den Kunstmäzen Dr. Georg Schäfer, ein Mutterbrunnen für das Altersheim Schweinfurt. Er stirbt am 15. Juli 1968 in Starnberg.