Biografien

Kaspar, Hermann

* 1904 in Regensburg.

Geboren 1904 in Regensburg. Nach seiner Ausbildung als Schüler von Edmund Steppes beginnt er ein Studium an der Münchner Akademie der Bildenden Künste und wird dort Meisterschüler von Becker-Gundahl. Er erhält später besondere Förderung durch den Akademiepräsidenten German Bestelmeyer, u.a. seinen ersten großen Auftrag, das Mosaikfries für den Kongresssaal des Deutschen Museums in München. 1937 richtete er den Festumzug "Tag der Deutschen Kunst" aus.
Im Jahre 1938 erhält er von Albert Speer den Auftrag zur Gestaltung der Mosaiken, Fußböden, Friese und Intarsien der Neuen Reichskanzlei. Im gleichen Jahr erhält er eine Professur an der Münchner Kunstakademie. Im Jahre 1945 wird er zunächst von der Akademie entlassen, da er mit zur Kulturprominenz des Dritten Reiches zählt, später - zusammen mit Carl Kaspar - wieder eingestellt. Zu seinen späteren Werken zählt u.a. die Ausgestaltung des Rathauses der Stadt Aschaffenburg und die Decken der Wallfahrtskirche in Beratzhauen. Zahlreiche bekannte Künstler (Lunau, Kissel, Kreil, Sedlmayr, Barth, Schleinkofer, Greiner, u.v.a.) studierten bei ihm.