Biografien

Hitler, Adolf

* 20.04.1889 in Braunau
† 30.04.1945 in Berlin
Politiker Der Führer der NSDAP tritt am 1.5.1927 im Ball- und Konzerthaus Clou (Markthalle III) erstmals auf einer Großveranstaltung in Berlin auf, am 25.2.1932 erhält er in der Braunschweigischen Gesandtschaft am Lützowplatz 11 mit der Ernennung zum Regierungsrat die deutsche Staatsbürgerschaft. Am 30.1.1933 zum Reichskanzler berufen, erhebt er seine nationalistischen und rassistischen Positionen zur Staatsdoktrin. Nach dem Tod des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg vereinigt er als "Führer und Reichskanzler" die Ämter des Partei-, Regierungs- und Staatschefs in seiner Person. Hitler spricht mehrere Male in der Krolloper, die zur Tagungsstätte des Reichstages gemacht worden war. Ab 1931 nimmt er in Berlin im Hotel Kaiserhof, Mohrenstraße 1-5, Quartier. 1933/34 hat Hitler seine Wohn- und Arbeitsräume in der Reichskanzlei (Wilhelmstraße 78), 1934-39 im Reichskanzlerpalais und ab 1939 zusätzöich in der Neuen Reichskanzlei. Am 30.4.1945 nimmt er sich im Führerbunker das Leben. Mit seinem Namen verbinden sich Verbrechen gegen die Menschlichkeit wie die Ermordung von Millionen Juden, die Tötung von kranken und behinderten Menschen sowie eine rücksichtslose Kriegsführung in Europa.